Grundvoraussetzung für das Fräsen längere Nute in Holz ist, dass dein Werkstück zum Ausrichten an der Kreissäge mindestens eine plane Seite aufweist.

1. Einstellung des Sägeblatts

Mit der Höhenverstellung an der Tischkreissäge legst du die Nuttiefe fest. Zwei kräftige Linien mit Bleistift markieren deine Schnittfläche. Achte darauf, die Kreissäge auf volle Drehzahl kommen zu lassen, bevor du das Werkstück über das rotierende Sägeblatt entlang einer Führunsschiene ziehst. Ist das Werkstück auf der Seite der Führungsschiene nicht absolut gerade, wird die Nut schief.

2. Fertige Nut prüfen

Willst du auf Nummer Sicher gehen, Setze das Sägeblatt leicht innerhalb der Markierung an, sodass deine Nut im ersten Anlauf zu eng wird (siehe Markierung) und prüfe entlang der gesamten Länge der Nut, ob die Breite einheitlich ist und ob das Brett bereits Halt findet.

Im zweiten Anlauf auf der Kreissäge kannst du die Nut mit einem weiteren Schnitt auf die finale Breite bringen, oder mit Hilfe eines Stechbeitels die letzten (Bruchstücke) eines Millimeters nacharbeiten. Achte dann darauf, dass an den Enden keine Stücke ausbrechen und bearbeite die Nut mit dem Stechbeitel von beiden Seiten aus. Wichtig ist, dass die untere Seite der Nut eben ist, diese weist oft Sägespuren auf. Auch hier ist ein Stechbeitel oder ein Hobel die richtige Wahl.

3. Werkstücke verbinden

Ist die Nut geglückt, kannst du je nach Anwendungsfall verleimen, verschrauben oder es so belassen. Ich tendiere meist zu einer Kombination aus Schrauben und Leimen.

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Nut mit Kreissäge fräsen
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